Saatgut-Tagung 2019

Wie kommen neue Sorten in die Welt?

Es gibt sie: samenfeste, wohlschmeckende Möhren, Salate und Tomaten aus ökologischer Züchtung. Doch warum finden wir diese nicht in unseren Biomärkten? Liegt es an der Qualität oder dem Ertrag der Sorten? Sind Verarbeiter*innen, Großhändler*innen und letztendlich wir Konsument*innen nicht bereit den Preis für diese Sortenvielfalt zu zahlen?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und mit Vertreter*innen der gesamten Wertschöpfungskette am 26. Januar 2019 auf unserer Saatgut-Tagung in Kassel diskutieren. Unter dem Tagungstitel „Wie kommen neue Sorten in die Welt? Ökozüchtung als gemeinsame Aufgabe von Anbau, Verarbeitung und Handel“ wird u. a. Elke Röder vom Bundesverband Naturkost Naturwaren über aktuelle Entwicklungen bei der Vermarktung von ökologisch gezüchteten Sorten berichten. Wie die Verarbeitung von samenfesten Sorten erfolgreich angegangen werden kann, zeigt u. a. Boris Völkel von der Völkel GmbH.  Amadeus Zschunke von der Sativa Rheinau stellt dar, warum ökologisch gezüchtete Sorten das Siegel Bioverita haben sollten. Und überall schwingt die Frage mit: Was können wir als Verbraucher*innen tun?

Sie sind herzlich eingeladen sich über den Fortgang der ökologischen Züchtung zu informieren, mit Vertreter*innen von Biohandel und -verarbeitung zu sprechen und Impulse für zukünftige Entwicklungen zu geben. Um Anmeldung bis zum 21. Januar 2019 wird gebeten. Nutzen Sie hierfür bitte vorzugsweise das Anmeldeformular oder melden Sie sich postalisch bzw. telefonisch zur Tagung an.

  • Datum: 26.01.2019, 10 -17 Uhr
  • Ort: Anthroposophisches Zentrum, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel-Wilhelmshöhe
  • Tagungsgebühr: Richtpreis 35 € (enthalten sind ein Mittagessen, Kaltgetränke sowie Kaffee, Tee und Kuchen)

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.