Die erschreckende Klimabilanz der Fleisch- und Milchgiganten

Vermutet haben wir es schon lange, aber dass es so schlimm bestellt ist um die landwirtschaftliche Klimabilanz von großen Betrieben ist doch erschreckend. So emittieren die 20 weltweit größten Fleisch- und Milchkonzerne mehr CO2 pro Jahr als Deutschland. Der viertgrößte Industriestaat der Welt (Deutschland) produziert ca. 902 Millionen Tonnen CO2/Jahr, die Großkonzerne 932 Millionen Tonnen CO2/Jahr. Diese und andere spannende Erkenntnisse werden zusammengefasst im Fact Sheet der Heinrich Böll Stiftung.

Was wir gegen diese Entwicklung tun können: Züchter*innen unterstützen, die nicht auf Höchstleistung, sondern Tiere züchten, die extensiv gehalten werden können. Durch die übermäßige Getreide- und Sojafütterung z.B. machen wir Rinder zu Futterkonkurrenten von Menschen. Dabei können die Tiere das von uns nicht verdaulichem oder verwertbarem Gras in Milch und Fleisch verwandeln. Da Grünland in seinen Wurzeln CO2 bindet, sieht die Klimabilanz von so gehaltenen Tieren ganz anders aus. Mit dem Tierzuchtfonds unterstützen wir Züchter*innen, die eine artgemäße Tierzucht betreiben und die Tiere und ihre Bedürfnisse beachten.