Elefantenhochzeit unter Auflagen genehmigt

EU stimmt Übernahme von Monsanto durch Bayer zu

Trotz massiver Proteste von Umwelt- und Verbraucherschützern erteilt die Europäische Kommission dem Chemiekonzern Bayer die Genehmigung den amerikanischen Saatgutgiganten Monsanto zu übernehmen. Dafür muss Bayer zwar bestimmte Bedingungen erfüllen, trotz allem wird aber aus zwei Konzerngiganten einer. Dieser wird dann der weltweit größte Saatgut-Konzern sein.

Eine Bedingung der Kommission ist z.B. das Bayer sich von seinem bisherigen Saatgutgeschäft trennen muss. Dieses soll an BASF veräußert werden und auch andere Sparten und Forschungsbereiche gehen an BASF. Bayer würde somit aber seine im Vergleich zu anderen Saatgutriesen bisher eher kleine Saatgutsparte gegen eine viel Größere (nämlich die von Monsanto) "Eintauschen".

Werden die Auflagen der EU erfüllt, müssen noch die Kartellämter andere Länder (darunter z.B. China) zustimmen. Es wird jedoch erwartet, dass deren Bedingungen für eine Übernahme nicht stark von denen der EU-Kommission abweichen.

Beim Infodienst Gentechnik (einem langjährigen Förderprojekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft) finden Sie weitere spannende Informationen zu dem Geschehen.