Geflügelzucht

Zweinutzungshuhn

50 Millionen männliche Küken werden, kaum geschlüpft, jedes Jahr in Deutschland getötet. Denn in der Legehennenzucht sind die männlichen Geschwisterküken ökonomisch überflüssig, da sie keine Eier legen. Um das Töten von männlichen Eintagsküken zukünftig zu verhindern, benötigen wir Projekte und Alternativen, die einen anderen, nachhaltigeren Weg der Hühnerhaltung und Zucht aufzeigen.

Links: 34 Tage alte Tiere einer konventionellen Lege- und einer Mastlinie (Quelle: KAGfreiland)
Rechts: Inga Günther, Geschäftsführerin der Ökologischen Tierzucht gGmbH (Quelle: Ökologische Tierzucht gGmbH)

Die wichtigste Forderung, um das millionenfache Töten von männlichen Küken zu verhindern, ist die nach der Hühnerzucht auf Zweinutzung. Doch die Zucht gestaltet sich nicht problemlos, denn die Tiere können von Natur aus nicht gleichzeitig viel Fleisch ansetzten und viele Eier legen. Daher sind eine gute Koordination der Zucht und eine gute Vernetzung der Züchter unerlässlich, um Erfolge zu erzielen. Die Ökologische Tierzucht gGmbH unterstützt die Züchter und setzt sich für eine ökologische Hühnerzucht ein. Wir sind froh einen so kompetenten Partner in diesem Bereich zu haben und die Arbeit der Ökotierzucht seit Beginn an unterstützen zu können.

Sie wollen mehr erfahren? Hier kommen Sie zum Jahresbrief 2016 mit dem Titelthema Zweinutzungshuhn.

Weitere Informationen zur Ökotierzucht gGmbH unter www.oekotierzucht.de