10.000 Menschen fordern in Berlin phantasievoll und nachdrücklich die Agrarwende

Mit unzähligen Fußabdrücken und Treckerspuren forderten am 16. Januar 2021 im Berliner Regierungsviertel rund zehntausend Menschen eine nachhaltige Zukunft für Höfe, Tiere und Umwelt. Das „Wir haben es satt“- Bündnis hatte dazu aufgerufen, Forderungen kreativ und aussagekräftig einzureichen und so gemeinsam, von zu Hause, für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft zu demonstrieren. Unter dem Titel „Die Agrarwende lostreten“ fordern die Demonstrant*innen mit ihren Botschaften „Insekten retten“, „kleinbäuerliche Strukturen statt Agrarsteppen“ oder auch „Bewegungsfreiheit für Schweine“ und appellieren an Landwirtschaftsministerin Klöckner, endlich die notwendigen politischen Rahmenbedingungen für einen Systemwechsel in der Agrarpolitik zu schaffen. Einen einminütigen Bericht dazu vom ZDF können Sie hier anschauen.

Als Begleitprogamm zum Online-Protest-Tag stellten bei Soup & Talk Redner*innen aus aller Welt ihre spannenden Initiativen für eine Transformation in der Land- und Lebensmittelwirtschaft vor. Die spannenden fünfminütigen Vorträge stehen online (auf YouTube) zur Verfügung. Organisiert wurde die Veranstaltung Soup & Talk vom Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.