Besuchen Sie den Weltacker in Berlin

2000 m² - Eröffnung des Weltackers auf der IGA

Die Eröffnungsfeier des Weltackers auf der Internationalen Gartenausstellung in Berlin fand am 09. Mai bei herrlichem Wetter statt. Passend zur Eröfffnung lugten die ersten Kulturen wie Weizen und Hafer hervor und die Sonne bestrahlte die grünen Infotafeln. Rund 300 Gäste kamen zum Schauen, Sehen, Hören und auch Schmecken vorbei. Der offizielle Start ist geglückt, so kann es weitergehen! Das Team des Weltackers freut sich auf Ihren Besuch!

Mehr zu den aktuellen Terminen des Weltackers und wo Sie ihn finden erfahren Sie hier.

Der Weltacker: 2000 m² - das ist das magische Stück Land, auf dem alles wachsen muss, was ein Mensch innerhalb von einem Jahr verbraucht: Obst und Gemüse, Getreide fürs Brot oder Futterpflanzen für Tiere, sowie Baumwolle für das Lieblings-Shirt und Kaffee oder gar Tabak und eventuell auch Biosprit. Auf 2000 m² wurde auf der IGA in Marzahn die Ackerflächen dieser Welt (1,4 Milliarden Hektar) von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft maßstäblich nachgebaut. Durch ein Leitsystem von Informationstafeln und -stationen wird der Weltacker aktiv erlebbar. Von Mai bis Oktober vermitteln über 50 Umweltbildungsveranstaltungen konkretes Wissen über Landwirtschaft und Ernährung. Auf dem Acker führen Projektmitarbeiter*innen durch die Kulturen und beantworten Fragen. Kreativ aufbereitete Hintergründe auf der Webseite und in Publikationen vermitteln wertvolles Wissen. Internationale Partnerprojekte zeigen, wie 2000 m² in anderen Regionen beackert werden, etwa in China, Kenia, oder Syrien und auf dem Partnerweltacker in der Schweiz.

Benedikt Haerlin, Leiter des Berliner Büros der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, hat das Projekt initiiert, um großen Fragen ein menschliches Maß zu geben und dabei Aha-Erlebnisse auszulösen. „Es ist genug für alle da!“ sei die wichtigste Botschaft des Ackers, und „Mit jedem Einkauf erteile ich Landwirt/innen einen Auftrag und bestelle so meinen Acker“. Durch Menge, Qualität, Herkunft und Preis der gekauften Produkte kann jede/r von uns etwas bewirken. „Jeder Bissen hat einen einzigartigen Ort, den wir mit gestalten“ meint Haerlin. Wie unser persönlicher Acker aussieht haben wir als Gärtner*innen  der Erde selbst in der Hand.