Gefahr der Auskreuzung von Gentechnik-Mais wächst

Neue Kreuzung zwischen Unkraut und Mais in Spanien entdeckt.

Spanien ist das Land in der EU mit dem meisten Anbau von gentechnisch veränderte Pflanzen, wie z.B. gentechnisch veränderter Mais. In Spanien findet sich aber seit einigen Jahren auch eine Wildform des Maises, die sogenannten Teosinte. In einer wissenschaftlichen Untersuchung, die durch die Zukunftsstiftung Landwirtschaft unterstützt wurde, wurden nun Hybridpflanzen (Kreuzungen) der Teosinte mit anderen Pflanzen aus unterschiedlichen Herkünften gefunden. Auch das Erbgut von Mais wurde in diesen Kreuzungen nachgewiesen. Deshalb ist zu befürchten, dass es auch zu einer Kreuzung mit gentechnisch verändertem Mais kommen kann. Eine Ausbreitung dieser Kreuzung wäre dann nicht mehr zu kontrollieren.

Auf Grund der neuen Daten der ETH Zürich sollte der Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Spanien umgehend gestoppt werden.

Einen zusammenfassenden Text zur momentanen Situation in Spanien finden Sie hier. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung finden Sie hier.