Verfahren, wie die sogenannten Genscheren, sind laut dem EU-Recht Gentechnik. Dies führt zu kostenintensiven Prüfungen von Pflanzen, die durch dieses Verfahren gezüchtet wurden. Firmen die diese Techniken einsetzen, möchten deswegen, dass das Gentechnikgesetzt geändert wird. Ihr Argument: Genscheren rufen durch das gezielte Schneiden der DNS zwar Mutationen hervor, diese seien aber nicht nachweisbar, weil sie sich nicht von anderen/natürlichen Mutation unterscheiden lassen (zumindest solange nicht artfremde Gene eingebracht werden).

Doch einer Gruppe aus sechs Verbänden und einem Einzelhandelsunternehmen ist es nun gelungen ein Nachweisverfahren für einen von der Firma Cibus veränderten genomeditierten Raps zu entwickeln. Dieses Nachweisverfahre ist als open-source-Lizenz frei verfügbar und die Entwickler*innen hoffen, dass es als Vorlage für weitere Nachweisverfahren fungieren kann. Beim Infodienst Gentechnik, den die Zukunftsstiftung Landwirtschaft schon lange fördert, finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema informativ zusammengefasst.