Studie zeigt ungewollte Nebeneffekte neuer Gentechniken

Immer einfacher und sicherer soll es werden, in den Genen von Lebewesen Veränderungen vorzunehmen. Das versprechen Wissenschaftler*innen, die mit den neuen Gentechnikmethoden wie Genscheren und Gene Drives arbeiten. Durch deren Einsatz werden die Genstrukturen verändert.

Testbiotech berichtet von einer Studie die zeigt, dass selbst ohne das Einbringen von artfremden Genen weitreichende und ungewollte Veränderungen auftreten können. So kann der Einsatz der Genscheren zu erheblichen Veränderungen der Stoffwechselwege und der Inhaltsstoffe führen. Eine umfassende Risikoprüfung ist also dringend notwendig!

Das gilt ebenfalls für das Gene Drives Verfahren. Das Verfahren sorgt dafür, dass die eingebauten Veränderungen an alle Nachkommen vererbt werden. Bei einer Freisetzung solcher veränderten Organismen würde eine nicht rückholbare Kettenreaktion in Gang gesetzt, die auch alle ungewollten Nebeneffekte in die natürlichen Kreisläufe einbringen würde.

Mit unserer Stop Gene Drives Kampagne setzen wir uns dafür ein, den Einsatz dieser Technik strikt zu reglementieren. Unterstützen Sie unsere Kampagne mit Ihrer Unterschrift!